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drams & more: The Caskhound - Zuwachs in der Familie der unabhängigen Abfüller

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Das der Whiskymarkt nach wie vor ein rasantes Wachstum hinlegt, ist selbst in den Finanzkreisen (leider schon) bereits hinlänglich bekannt und treibt zu unser aller Unwohl zu einer anhaltenden Preissteigerung bei. Gold und Co sind in den fragilen Zeiten vor, während und nach Corona im Vergleich eher zweitrangig. So investiert der eine oder die andere lieber hin etwas handfestes.  Bedingt sogar nachvollziehbar... 

Umso schöner ist dann jedoch, dass es ein neues Startup in Sachen Whisky gibt, welches sich nicht um den Markttrend scherrt, sondern den Genuss seltener Schätze als Ziel verfolgt. 
So hat Tilo Schnabel mit seinem neuem UA Label "The Cask hound - Die Spürnase für feinen Whisky" im April gleich 3 spannende Fässer herausgebracht, die sich ohne Weiteres mit den großen Namen der Szene messen können. 
Besonders charmant finde ich als NAS-Gegner, dass nicht wie bei anderen UAs "irgendwas" abgefüllt wird (ja ich weiß, dass Fass ist immer geil - egal wie alt der Whisky …

Islay 2017: Tag 3 (Lagavulin & Ardbeg)

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Am zweiten Tag auf der Insel ging es zunächst nur mit Kaffee-Frühstück via Bus von Bowmore zurück in den Süden der Insel. Es standen nämlich 2 der 3 Stinker auf dem Programm: LAGAVULIN & ARDBEG!





Nach einem Sandwich in Port Ellen (liegt vielleicht an der Inselluft, aber dort schmecken die abgepackten Teile sogar richtig gut), haben wir uns zunächst ein paar Räder bei http://www.islaycycles.co.uk geliehen. Somit waren wir für die Tage etwas mobiler, ohne Auto fahren zu müssen. Es waren super Bikes und ein netter Plausch mit dem Fahrrad-Guru Jim haben uns den Start für den zweiten Tag auf der Insel dann sehr leicht gemacht. Das Wetter war zwar windig, aber das sollte erst später zu einem Problem werden... ;)
Von Port Ellen bis Lagavulin sind es via Rad vielleicht 15-20 Minuten. Dort angekommen hatten wir noch etwas Puffer für die ersten Photos und konnten uns danach erstmal im Wohnzimmer des Shops ein wenig akklimatisieren.
Nach und nach kamen immer mehr Tasting-Gäste…

&more: Projekt Smartstaves (Batch 02)

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Original Whiskywood - 100% Handmade - Limited
Ein kleines Stück WhiskyFass für jeden und dazu mit einem großen Mehrwert für viele...


Zum Ende des Jahres möchte ich meinem Projekt aus 2017 einen Relaunch bieten...
Kürzlich konnte ich zu diesem Zweck endlich mal wieder ein bisschen Zeit abzwacken und ein paar Whisky-Fassdauben bearbeiten (herzlichen Dank an dieser Stelle an www.whiskyfässer.com).

Heraus gekommen sind kleine Handyhalterungen als Schlüsselanhänger – perfekt für die Hosentasche – das kleine Stück Whiskyfass für alle Whisk(e)yFreunde- und Freundinnen. 




Jedes Stück Holz ist aufgrund der natürlichen Maserung, Kantenbeschaffenheit und Größe ein Unikat. Gesägt, geschmirgelt, geschliffen, gebohrt und eingeölt sind alle Exemplare zudem 100% handmade und eine kleine Portion „Wohlfühlmoment“ für die Haptik zwischendurch ;)Primär soll es aber gar nicht um das Produkt, sondern den Mehrwert dahinter gehen...

Von jedem Exemplar wandert 1,00€ in einen Spendentopf zu Gunsten der Initiativ…

Glenfarclas - Familie, Tradition & Unabhängigkeit

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Mit den geografischen Daten 57° 25′ 38″ N, 3° 19′ 5,6″ W liegt die Brennerei nahe der Ortschaft Ballindaloch und dadurch mitten im Herzen der Speyside. Erbaut (oder gegründet) im Jahr 1836 hat sie mittlerweile ein (bauchtechnisches) Alter von über 180 Jahren (182-183 um genau zu sein). Offiziell anerkannt und lizensiert Whisky gebrannt wird hier seit 1844.
 Der aber wohl noch viel wichtigere Meilenstein folgte 21 Jahre später. Am 08.06.1865, für heutzutage wahnwitzige 511 Pfund, kaufte John Grant, ein Farmer (1805-1889), die Destille.  Und trotz aller weltwirtschaftlicher Entwicklungen, Fusionen, Konzernbildungen und Zusammenschlüsse diverser Destillen in den letzten Jahrzehnten (wie. Z.B unter dem Dach von Bacardi, Diageo etc.) ist es der Familie Grant bis heute gelungen, alles privat zu führen und in der nunmehr 6. Generation als Familienunternehmen im Markt zu etablieren. 


Dies ist rückblickend auch alles andere als selbstverständlich. So gab es in der Vergangenheit auch ma…

Islay 2017: Tag 2 (Bunnahabhain & Bowmore Cottage)

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Durch den Besuch bei Glengoyne und die wunderbare Malt Master Tour war der geschmackliche Kontrast gesetzt. Vom zweiten Tag an wurde es rauchig und maritim im Glas.
Nach einem perfekten scottish breakfast, frisch vor unseren Augen zubereitet, hieß es "good-bye Tarbert". 

 Eine angenehm kurze Autofahrt von ca. 10 Minuten hinter uns gebracht und ab auf die Fähre MV Finlaggan. Diese war überraschend edel gestaltet und bot alles was man für die nächsten gut 2h Überfahrt benötigte (inkl. köstlichem Islay Ale und Thistly Cross Cidre).
Das Wetter war leicht feucht-grau, was uns Schleswig-Holsteiner aber eher an zu Hause erinnerte, als störend wirkte. Irgendwann tauchte am Horizont dann auch schon die "Königin der Hebriden" auf und die Vorfreude wuchs minütlich an.



Je näher man kam, um so heller leuchtete schon von weitem die so vertrauten weißen Warehouses mit Ihren viel versprechenden schwarzen Schriftzügen darauf. Mit grauen Himmel als Kontrast, begonnen mit "Ardbeg&…

Drams: Clonakilty Single Grain Bordeaux Finish Irish Whiskey (43,6% Vol.)

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Irland...  Schottlands Nachbar boomt in Sachen Whiskey wie nie zuvor! Überall ploppen neue Brennereien auf und durchbrechen das weite Grün der Landschaft.


Ein Beispiel dafür ist die Destille Clonakilty. Im Süd-Westen der Republik, nahe der Atlantik-Küste gelegen, werden hier seit 2016 die Brennblasen befeuert und reihenweise Fässer befüllt. Die Gründerfamilie Scully hat nahe des Galley Head Leuchtturms eine moderne Single Pot Still Manufaktur errichtet, die den Wild Atlantic Way um eine Besonderheit bereichert.
Hier werden neben Gin v.a. verschiedene Whiskey Abfüllungen produziert. In dem Fall dieser speziellen Kostprobe steht für mich somit auch eine neue Sparte auf dem Speiseplan:  ein irischer Single Grain (so zumindest laut Flaschen-Etikett).



Das eine oder andere Irland-Tasting konnte ich bereits besuchen und mich dabei von der spannenden Vielfalt überzeugen lassen. Dennoch kann ich mich nicht an einen Grain erinnern. Die Neugier wurde dank einer netten Sample-Aktion von Mareike Sp…

& more: Raritäten Tasting in Holzbunge bei Whisky Krüger (12.10.2018)

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So manch ein Tag im Whisky-Kalender hat es wirklich in sich und sorgt für sehr besondere Erinnerungen.
Der vergangene Freitag, war einer davon.
Im Zuge der 3. Whiskyfair in Holzbunge bei Whisky Krüger fand ein Raritäten Tasting statt, zu dem sich ca. 25 Gäste aus Nah und Fern versammelten.
Allein der Ort des Geschehenes hätte dabei nicht stimmungsvoller gewählt werden können. Im hauseigenen Museum, in dem mehrere Tausend Exponate aus der privaten Sammlung von Herrn Thomas Krüger zu betrachten sind, fand man sich ein und nahm Platz. Der Blick fiel dabei geradewegs in Richtung der Vitrinen mit der Aufschrift "Treasures of the past".
Davor standen bereits die 6 kommenden Abfüllungen, die jede für sich schon eine kleine bis große Kostbarkeit symbolisierte. Und im Zusammenspiel wirkte alles (allein für´s Auge schon) wie eine 6-Sterne-Zeitreise, die alle Gäste an diesem Abend bis über 100 Jahre zurück versetzen sollte.




Als Starter gab es einen älteren Blend aus dem Hause White Horse. A…